Notruf


Europaweite Notruf-Nummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst

Bewahren Sie Ruhe und versuchen Sie dem Disponenten der Notrufzentrale mit klaren Worten zu erklären: Was passiert ist? Wo es passiert ist? Gibt es Verletzte (wie viele) und welche Art der Verletzungen sind erkennbar? Und warten Sie unbedingt auf Rückfragen.

Sie ist für akute, möglicherweise sogar lebensbedrohliche Notfälle reserviert. Dazu zählen unter anderem:

  • Anzeichen für einen Herzinfarkt (starker Brustschmerz, Atemnot, kalter Schweiß)
  • Anzeichen für einen Schlaganfall (Seh- und Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen)
  • Unfälle mit schweren Verletzungen/hohem Blutverlust
  • Ohnmacht/Bewusstlosigkeit
  • allergischer Schock (Anaphylaxie)
  • starke Schmerzen
  • schwere Verbrennungen
  • Asthmaanfall (anfallsartige Atemnot)

Bleiben Sie ruhig ohne Hast und Hektik. Sichern Sie sich und die Unfallstelle. Rufen Sie den Notruf und leisten Sie, soweit möglich, erste Hilfe.



Direkte Notrufzentrale 110 der Polizei

Auch hier sollten Sie in Ruhe möglichst alle Details der Situation dem Disponenten mitteilen.



Bundesweite Rufnummer 116117 der kassenärztlichen Vereinigung

Nutzen Sie diese Möglichkeit einer medizinischen Betreuung und Versorgung durch einen Bereitschaftsarzt, bevor Sie sich mit nicht unbedingt lebensbedrohlichen Erkrankungen in der Notaufnahme vorstellen. Sind Sie sich nicht sicher, wählen Sie 112.

Typische Fälle für den Bereitschaftsdienst:

  • Erkältungskrankheiten
  • Grippale Infekte mit Fieber und Schmerzen
  • Infektionen von Hals, Nase, Ohren (HNO)
  • Magen-Darm-Infekte mit Brechdurchfall
  • Migräne
  • Hexenschuss